Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich willkommen auf unserer Website, auf der wir euch einiges über unser Leben in unserer neuen Heimat Ouranoupolis vermitteln möchten.
Nehmt euch einfach etwas Zeit und Muße, dann werdet ihr einiges darüber erfahren, wie unser Traum begann und wie wir diesen Traum mit viel Überlegung, Geduld und Arbeit in einem Zeitraum von acht Jahren in die Wirklichkeit umgesetzt haben. Wir werden auch weiterhin von unserem Leben in Ouranoupolis berichten, einem Leben, das nicht geprägt ist vom Genießen des Müßiggangs in mediterranem Klima, sondern von Erfahrungen durch die tägliche Arbeit und das Leben in und mit der Natur. An diesem Leben und an unseren Erfahrungen möchten wir euch durch unsere Berichte etwas teilnehmen lassen. Vielleicht wird es uns auch irgendwann mal gelingen, euch nicht nur unsere Erfahrungen mitzuteilen, sondern euch auch ein paar Produkte unserer Arbeit anbieten zu können.

Für 7 Hundewelpen suchen wir liebevolle neue Herrchen bzw Frauchen. Ab ca. Ende März werden wir sie wohl abgeben können. Wir möchten sie verschenken, der neue Besitzer müsste nur die Kosten für Impfen, Chip, kleiner Transportbox und Transportkosten übernehmen.
Wie das mit einem Transport ins Ausland, zB nach Deutschland, funktionieren könnte, werden wir mit dem jeweiligen Interessenten absprechen.
Wie ist es dazu gekommen?

In letzter Zeit wurde mir immer häufiger die gleiche Frage gestellt: Warum schreibst Du keine Artikel mehr, gibt’s nicht Neues?
Sehr viel Neues gibt es wirklich nicht zu berichten. Vier Jahre lang habe ich regelmäßig über unseren Umzug und das Leben in unserer neuen Heimat Ouranoupolis geschrieben. Es waren vier arbeitsreiche und anstrengende, aber auch spannende Jahre und ohne die Hilfe vieler Freunde hätten wir unsere Vorhaben wohl nicht so schnell in die Tat umsetzen können.

Bereits im Februar 2009 hatte ich ausführlich über „Louisa“ berichtet. Unter dieser Bezeichnung kennt man hier den Zitronenstrauch, der im 18. Jahrhundert als Aloysia citrodora von Südamerika nach Europa gebracht wurde. Den recht unscheinbaren Strauch, dessen Blätter einen angenehmen Zitronengeruch verströmen, lernten wir damals bei einem Freund in Ouranoupolis kennen. Da man aus den frischen oder getrockneten  Blättern einen wohlschmeckenden Tee bereiten kann, der geschmacklich an Tee von Zitronenmelisse erinnert, hatten wir im März 2009 in der Gärtnerei in Ierissos zwei kleine Louisa-Pflanzen gekauft.

Mehrmals habe ich in diesem Jahr darüber berichtet, wie wir im Januar ein kleines Stück Land gepflügt und dort 30 kg Saatkartoffeln gepflanzt haben. Bis zur Ernte fiel noch einiges an Arbeit an, inbesondere mussten die Reihen  angehäufelt und immer wieder vom Unkraut und Gras befreit werden. Wir warteten nun sehnsüchtig darauf, dass das Kartoffellaub abgewelkt war und wir endlich ernten konnten.

Wir sind zwar keine besonders großen Kürbisfans –die Kürbisfreunde bitten wir um Nachsicht-, eine Sorte hat es mir jedoch besonders angetan: es ist der Kalebassenkürbis, auch Flaschenkürbis genannt, denn seine reifen Früchte erinnern an Flaschen oder flaschenähnliche Gefäße und nach dem Trocknen werden sie in den wärmeren Ländern auch als solche benutzt.