Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich willkommen auf unserer Website, auf der wir euch einiges über unser Leben in unserer neuen Heimat Ouranoupolis vermitteln möchten.
Nehmt euch einfach etwas Zeit und Muße, dann werdet ihr einiges darüber erfahren, wie unser Traum begann und wie wir diesen Traum mit viel Überlegung, Geduld und Arbeit in einem Zeitraum von acht Jahren in die Wirklichkeit umgesetzt haben. Wir werden auch weiterhin von unserem Leben in Ouranoupolis berichten, einem Leben, das nicht geprägt ist vom Genießen des Müßiggangs in mediterranem Klima, sondern von Erfahrungen durch die tägliche Arbeit und das Leben in und mit der Natur. An diesem Leben und an unseren Erfahrungen möchten wir euch durch unsere Berichte etwas teilnehmen lassen. Vielleicht wird es uns auch irgendwann mal gelingen, euch nicht nur unsere Erfahrungen mitzuteilen, sondern euch auch ein paar Produkte unserer Arbeit anbieten zu können.

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Die Griechen sind ein gastfreundliches und nettes Volk. Man sagt sich nicht nur die Tageszeit, wie in anderen Ländern auch üblich, sondern an jedem Montag wünscht man sich „eine gute Woche“, kalo evdomada, und am 1. eines jedes Monats wünscht man sich „einen guten Monat“ mit den Worten kalo mina.

So weit so gut. Die bisher genannten Wünsche sind noch ganz verständlich, etwas kurios wird es allerdings in jedem Jahr Anfang September.

In unserem Garten in Deutschland hatten wir jedes Jahr erneut einen Kampf mit Nacktschnecken auszufechten, die erhebliche Schäden in unserem Gemüsegarten verursachten.

Nacktschnecken gibt es hier glücklicherweise nicht und von anderen „Mitessern“ sind wir hier bisher verschont geblieben. Eine einzige Ausnahme bildeten im letzten Jahr eine große Anzahl von Raupen des Kohlweißlings, die sich  unsere Mangoldpflanzen schmecken ließen.

14.07.2010

Spinnentiere

Auf unserem Grundstück tummeln sich jede Menge unterschiedlicher Insekten, darunter auch verschiedene Arten von Spinnen. Außer den Trichter- und Röhrenspinnen sind es überwiegend dicke Spinnen unterschiedlicher Größe, die von unseren Katzen gern gejagt und gefressen werden.

Jetzt entdeckte ich morgens in einem kleinen Strauch nahe der Eingangstür ein wunderschönes Spinnennetz, in dessen Zentrum eine große, auffällig gezeichnete Spinne saß und daneben eine wesentlich kleinere Spinne der gleichen Gattung.

Wir saßen auf unserer Terrasse und wollten wieder mal entspannt den Sonnenuntergang genießen. Die gute Stimmung wurde jedoch durch einen unangenehmen Geruch getrübt, den wir bisher hier noch nicht wahrgenommen hatten. Es war ein aasähnlicher Geruch – oder besser gesagt – Gestank, dem wir unbedingt auf den Grund gehen mussten.

Im letzten Jahr ließen wir an der nördlichen Hangseite unseres Grundstücks nahe des Gewächshauses eine 6×4 große Fläche ausbaggern, die zur Südseite hin offen war. Dort sollte eigentlich eine Scheune, Wagenremise oder ähnliches entstehen. Mittlerweile ist das Projekt aus mancherlei Gründen hinfällig geworden und die „Baugrube“ wucherte etwas zu. Vor kurzem hatten wir uns deshalb entschlossen, dort ein neues Gartenbeet zu bauen. Etliche alte, runde Kastanienbalken und ca. 12 Kubikmeter gute Gartenerde, die mit einem LKW angeliefert wurden, waren dazu notwendig. Mittlerweile ist ein Teil des Beetes fertig und die Erde mit gut abgelagertem Pferdemist verbessert.Außer einigen vorgezogenen Basilikum- und Ringelblumenpflanzen haben auf dem Beet einige  „Exoten“ einen Platz gefunden. Es sind Andenbeeren, auch Kapstachelbeeren genannt.