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5.07.2009

Die Bewässerungsanlage

Die vergangenen Wintermonate brachten uns genügend Regen, um unsere Regenwasservorräte aufzufüllen. Sämtliche Tanks waren randvoll gefüllt, sodass wir jetzt in der regenarmen Zeit auf rund 9.000 ltr Regenwasser zurückgreifen können.

Bislang schleppten wir jeden Tag das Wasser mittels Gießkannen zu den Pflanzen, einerseits ein gutes Training (da braucht man kein Fitness-Studio), andererseits eine tägliche 2-stündige schweißtreibende Plackerei. Da musste also Abhilfe geschaffen werden und eine Bewässerungsanlage musste her. Nach langen Überlegungen haben wir es jetzt geschafft.

Recherchen im Internet ergaben, dass die vom Handel angebotenen Tröpfchen- und ähnliche Bewässerungen zu aufwendig und zu kostspielig waren. Meinem Schwager Detlef, der zurzeit  mit Ioannas Schwester Susi hier Urlaub macht, kam dann die entscheidende Idee: Warum stellen wir nicht ein Fass an die höchste Stelle des Grundstücks und lassen das Wasser durch eine Schlauchleitung auf die Beete laufen?! Das war der entscheidende Gedanke. Die Durchführung war dann ebenso einfach wie effektiv: wir stellten einen 1000 ltr-Tank an den höchsten Punkt des Grundstücks und legten eine Hauptleitung von diesem Tank entlang des Weges durch die Gemüsebeete bis zu den Vorratstanks. Von dieser Hauptleitung legten wir Schläuche zu den einzelnen Gemüsebeeten und verbanden sie mit T-Stücken mit der Hauptleitung. Das Ende jeder dieser Nebenleitungen wurde mit einem Absperrhahn verschlossen.

Nun können wir mittels der Pumpen das Wasser von den Vorratsbehältern in den 1.000 ltr-Tank pumpen, denn vor dem Ablasshahn dieses Tanks haben wir nochmals ein T-Stück mit Schlauch gesetzt, sodass das Wasser von oben in den Tank läuft. Zum allmorgendlichen Gießen brauchen wir dann nur den Ablasshahn des 1000 ltr-Tanks zu öffnen und können mit den Schläuchen bequem die einzelnen Gemüsebeete bewässern.

Eine einfache, aber doch sehr effektive Lösung, die wir für wenig Euros umsetzen konnten.

Nun ist das allmorgendliche Giessen zu einer angenehmen Arbeit geworden, bei der man in aller Ruhe so ganz nebenbei auch noch schauen kann, was so am Tag zu ernten ist.

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmals bei meinem Schwager Detlef für die guten Ideen und die tatkräftige Hilfe bei der Umsetzung bedanken.

Fotos zu diesem Artikel befinden sich in unserem FlickR com account im Album “Gemüsegärten” oder einfach “Fotos aus Griechenland” anklicken.

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