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29.09.2009

Die Dung-Quelle

Im letzten Jahr habe ich bereits über „Gabriels Gärtnergold“ geschrieben. Da hatte unser Nachbar Gabriel noch Ziegen und ich konnte von Zeit zu Zeit gut abgelagerten Ziegenmist von ihm bekommen. Aus Altersgründen schaffte Gabriel die Ziegen leider im Laufe des letzten Jahres ab. Für sein kleines Gärtchen hatte er noch genügend abgelagerten Ziegenmist, außerdem behielt er noch seinen Esel, die Hühner und die Enten, hatte also noch reichlich „Dung-Quellen“.

Der Esel weidet regelmäßig in Gabriels Olivenhain, der an unser Grundstück grenzt. Mir fiel aber auf, dass Gabriel den Eselsdung nicht aufsammelte. Anscheinend hatte er genügend abgelagerten Ziegen- und Hühnermist und war auf den Eselsdung nicht angewiesen.

Als ich ihn einmal darauf ansprach, meinte er, ich könne mir den Eselsdung holen. Also laufe ich jetzt alle zwei Wochen mit Schiebkarre und Schaufel durch den weitläufigen Olivenhain und sammle den angefallenen Eselsdung, den ich nach dem Ablagern an Oliven, Weinreben und auf den Gemüsebeeten verteile.

Vor ein paar Tagen ist eine weitere „Dung-Quelle“ hinzugekommen. Seit einiger Zeit lief ein wohl schon älteres Pferd hier in der Gegend herum und hielt sich dann für längere Zeit in Gabriels Olivenhain auf. Anscheinend hatte niemand mehr Interesse an dem „alten Gaul“ und so nahm sich Gabriel seiner an. Gabriel hat ihn angeleint und das Pferd bekommt jetzt bei Gabriel sein „Gnadenbrot“. Das Pferd scheint glücklich zu sein, Gabriel auch und auch für mich gibt es einen Grund zur Freude: Eine neue Dung-Quelle hat sich aufgetan und hat mir bereits die erste Schiebkarre Pferdedung gebracht.

Fotos zu diesem Artikel befinden sich in unserem FlickR com account im Album “Gemüsegärten” oder einfach “Fotos aus Griechenland” anklicken.

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