Bereits im Februar 2009 hatte ich ausführlich über „Louisa“ berichtet. Unter dieser Bezeichnung kennt man hier den Zitronenstrauch, der im 18. Jahrhundert als Aloysia citrodora von Südamerika nach Europa gebracht wurde. Den recht unscheinbaren Strauch, dessen Blätter einen angenehmen Zitronengeruch verströmen, lernten wir damals bei einem Freund in Ouranoupolis kennen. Da man aus den frischen oder getrockneten Blättern einen wohlschmeckenden Tee bereiten kann, der geschmacklich an Tee von Zitronenmelisse erinnert, hatten wir im März 2009 in der Gärtnerei in Ierissos zwei kleine Louisa-Pflanzen gekauft.Die kleinen Pflanzen benötigten eine lange Zeit, um sich an den neuen Standort zu gewöhnen, sodass wir im letzten Jahr nur wenige frische Blätter zur Teebereitung ernten konnten. In diesem Jahr fingen die Äste erstmalig an zu wuchern und wir konnten sie jetzt kurz vor der Blüte zurück schneiden. Die Blätter verströmten einen herrlich angenehmen Zitronenduft und fühlten sich klebrig an.
Da noch reichlich frische Blätter zum frischen Verbrauch vorhanden sind, haben wir die abgeschnittenen Zweige zum Trocknen aufgehängt und werden sie in diesem Winter neben anderen getrockneten Kräutern aus dem eigenen Garten wie Basilikum, Minze, Bohnenkraut, Lavendel, Salbei und Liebstöckel (Maggikraut) zum Würzen oder zur Zubereitung von Tee nutzen können.
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Geschrieben von: Klaus, wong it! wenn du willst!
