Für 7 Hundewelpen suchen wir liebevolle neue Herrchen bzw Frauchen. Ab ca. Ende März werden wir sie wohl abgeben können. Wir möchten sie verschenken, der neue Besitzer müsste nur die Kosten für Impfen, Chip, kleiner Transportbox und Transportkosten übernehmen.
Wie das mit einem Transport ins Ausland, zB nach Deutschland, funktionieren könnte, werden wir mit dem jeweiligen Interessenten absprechen.
Wie ist es dazu gekommen?Wegen der vielen Katzen, die sich bei uns heimisch fühlen, wollten wir eigentlich keinen Hund. Als uns dann aber im Oktober 2010 ein Bekannter einen ca. 4 Monate alten Welpen anbot, konnten wir nicht widerstehen und haben ihn genommen. Über unseren Fidél habe ich schon mehrfach berichtet und es sollte eigentlich unser einziger Hund bleiben. Eigentlich….
Aber manchmal kommt doch einiges anders, als man denkt.
Im November 2011 lief uns eine Hündin zu. Sie trug kein Halsband und wir hielten sie für einen Streuner, so wie es leider viele hier gibt. Alle Versuche, sie zu vertreiben, schlugen fehl und schließlich hatten wir Mitleid und stellten dem vollkommen scheuen, verängstigten und abgemagerten Tier etwas Futter hin. Abseits in einer Ecke des Grundstücks machte sie sich eine kleine Mulde, in der sie fortan „wohnte“. Es dauerte nicht lange, da wurde sie zutraulicher, nahm auch an Gewicht zu und bekam ein glänzendes Fell. Als wir uns dann endlich ihr nähern und sie auch streicheln konnten, stellten wir fest, dass sie im Fell am Hals Abdrucke eines Halsbandes hatte. Ob sie nun fortgelaufen war oder fortgejagt wurde, wir werden es wohl nie erfahren.
Die Farbe ihres Felles ist dunkelbraun und von der Größe her sieht sie aus wie ein Jagdhund-Mischling. Wegen der Farbe ihres Felles wurde sie von unserem Nachbarn Gabriel „Kanella“, also „Zimt“ genannt und wir haben diesen Namen übernommen.
Da sich unser Fidél gut mit der Hündin versteht und sie auch beide in einer Hütte schliefen, beschlossen wir, sie zu behalten. Was wir zu dieser Zeit noch nicht wussten: Kanella war bereits trächtig, als sie zu uns kam.
Pünktlich zum Heiligen Abend erblickten dann sieben Welpen das Licht der Welt. Als „Geburtsplatz“ hatte sie sich die Hütte unseres Nachbarhundes „Zapp“ ausgesucht. Gabriel war natürlich nicht begeistert, dass sein „Zapp“ nun ohne schützende Hütte dastand und daher habe ich an dem Platz, wo Kanella immer gelagert hatte, eine Hundehütte gebaut.
Mit Futter habe ich Kanella einige Tage später in die neue Hütte gelockt und Ioanna hat die kleinen Welpen in einen Korb gepackt und zur neuen Hütte gebracht.
Glücklicherweise hat Kanella die neue Hütte angenommen und kümmert sich rührend um die kleine Rasselbande.
Jetzt, vier Wochen später, haben die Kleinen bereits die Augen geöffnet und es wird wohl nicht mehr lange dauern, dass sie ihre Hütte verlassen werden.
Aber was machen wir nun mit sieben kleinen Hunden? Einige Griechen wussten schon die Lösung: ganz zu Anfang hätten wir sie „wegnehmen“ sollen. Was das bedeutet, muss ich wohl nicht näher erläutern. Aber kleine Hunde umbringen? Das bringen wir einfach nicht übers Herz.
Damit Kanella uns nicht noch einmal mit Nachwuchs „beglückt“, werden wir sie möglichst bald sterilisieren lassen
Über die weitere Entwicklung der Welpen werde ich natürlich berichten und natürlich auch neuere Fotos beisteuern.
Fotos zu diesem Artikel befinden sich in unserem FlickR com account im Album „Kanella und ihre Kinder“ oder einfach nur „Fotos aus Griechenland“ anklicken.
Geschrieben von: Klaus, wong it! wenn du willst!
